| ABS, ASD & ASR |
| von Marc Christiansen |
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Für den W126 wurde bereits eine Fülle von elektronischen Fahrhilfen angeboten die selbst 20 Jahre später noch lange nicht für alle Automobile verfügbar waren. Er war seiner Zeit weit voraus - er verstand es genauso eine starke Bremsung perfekt zu regeln wie auch für ständigen Vortrieb zu sorgen. ABSDas Antiblockiersystem wurde bereits 1970 seitens der Daimler-Benz AG vor namhaften Vertretern der Weltpresse vorgeführt.
BremsbelagverschleißanzeigeBereits im Vorgänger wurde Ende 1975 eine Vorrichtung in Serie verbaut die den Fahrer auf einen verschlissenen Bremsbelag an der Vorderachse aufmerksam machte. Es ist zwar keine wirkliche Innovation des W126, war aber im Jahr 1979 bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Auch wurde bei diesem System dass heute noch nach dem gleichen Prinzip funktioniert ein Fühler in jedem (!) Bremsbelag der Vorderachse verbaut - so gab es zu keiner Zeit das Problem dass ein Beschlagverschleiß unentdeckt bleiben würde.
Wenn im W126 eine Antriebsschlupfregelung geordert wurde dann gab es auch Verschleißsensoren an jedem Bremsbelag der Hinterachse.
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ASRUnter dem Slogan "Die elektronisch-automatischen-Fahrdynamik-Systeme von Mercedes-Benz" wurde im Jahr 1986 eine weitere neue Ära bei Daimler-Benz eingeläutet. Der Mercedes sollte fahraktiv und unter allen Umständen dynamisch und sicher bleiben - die moderne Elektronik machte es möglich! Speziell für Modelle der 2.Serie wurde von Anbeginn mit einer Antriebs-Schlupf-Regelung - kurz ASR - geworden. Sie sollte durch gezielten Bremseingriff an den Antriebsrädern Schlupf vermeiden und so stetigen Vortrieb sichern.
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