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Der Gurtbringer
von Marc Christiansen   

Was heute in jedem großen Coupé, das in der Champions-League mitspielen möchte, zum guten Ton gehört, hatte seinen Einstand im S-Klasse Coupé: gemeint ist der Gurtbringer.

Was sich so einfach anhört und auch nach dem erstmaligen Gebrauch sofort begeistert, ist in Wahrheit ein technisches Wunderwerk. Zunächst aber braucht man den Willen und die Idee, seinen Kunden "das Beste zu bieten oder nichts", wie es damals auch schon intern bei Daimler-Benz als Leitspruch hieß.

Der Gurtbringer hilft in den großen SEC-Typen den vorderen Passagieren, leichter an ihren Gurt zu kommen. Durch die großen Coupétüren ist der kleine B-Säulen Stummel sehr weit hinten, und unter Umständen von kleineren Personen nicht mehr zu erreichen. Da die Gefahr dadurch steigt, dass sich die vorderen Passagiere gar nicht mehr angurten, wollte Daimler-Benz dieser fahrlässigen Faulheit vorbeugen.

Sobald eine der Türen geöffnet und unmittelbar danach der Motor gestartet wurde (oder er lief bereits), fährt wie von Geisterhand der Gurtbringer aus seiner Vertiefung und reicht dem Passagier seinen Gurt - er hilft somit aktiv und mahnt zugleich!

gurtbringer

Der Gurtbringer war Bestandteil der Serienausstattung in jedem SEC-Modell.

 

 

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Die Antriebs-Schlupfregelung (ASR) wurde zum Modelljahr 1987 erstmals in den V8-Modellen der S-Klasse eingeführt und war die erste vollelektrisch gesteuerte Anfahrhilfe.