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	<title>Benzlog</title>
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	<description>Tagebuch eines Mercedes-Benz 560SEL (W126) und seines Besitzers. Für alle, die ebenfalls von der eigenen "Staatskarosse" träumen oder sie bereits besitzen</description>
	<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 16:02:06 +0000</pubDate>
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		<title>Exakt 30 Jahre nach dem W126: wieder hat ein &#8220;Stern gewordener Traum&#8221; Weltpremiere</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 19:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute ist die 63. Internationale Automobilausstellung in Frankfurt auch für das breite Publikum geöffnet. Die ersten beiden Tage stehen traditionell nur den Presse- und Automobilvertretern zur Verfügung.
Marc &#8220;Dreikommanull&#8221; Christiansen war schon vorab für die Freunde von Fünfkommasechs auf der IAA unterwegs und hat zwei Mitschnitte der Daimler Pressekonferenz anlässlich der IAA mitgebracht.
Star am Daimler-Stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Seit heute ist die 63. Internationale Automobilausstellung in Frankfurt auch für das breite Publikum geöffnet. Die ersten beiden Tage stehen traditionell nur den Presse- und Automobilvertretern zur Verfügung.</div>
<div>Marc &#8220;Dreikommanull&#8221; Christiansen war schon vorab für die Freunde von Fünfkommasechs auf der IAA unterwegs und hat zwei Mitschnitte der Daimler Pressekonferenz anlässlich der IAA mitgebracht.</div>
<div>Star am Daimler-Stand ist ohne Zweifel der neue Flügeltürer SLS AMG (C197). Nach 55 Jahren gibt es endlich wieder einen &#8220;Stern gewordenen Traum&#8221; (O-Ton Daimler-Chef Dr. Zetsche).</div>
<p><object width="540" height="328" data="http://www.youtube.com/v/HPfnRO3UaWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HPfnRO3UaWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<object width="540" height="328" data="http://www.youtube.com/v/o-ZatyRPeXk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/o-ZatyRPeXk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Daß das primäre Pressefahrzeug des SLS AMG ausgerechnet im roten Kleidchen mit hellem Interieur vor die Weltöffentlichkeit fährt, nehmen wir als Beweis, daß man beim Daimler unseren Blog hier regelmäßig verfolgt und sich <a title="Rotkaeppchen" href="http://schloerb.smugmug.com/Cars/Mercedes-Benz-E550-4MATIC/E550-im-Frankfurter-Osthafen/9332724_hKfZZ#624221444_5hdfz" target="_blank">hat eindeutig inspirieren lassen</a>. <img src='http://www.fuenfkommasechs.de/components/com_wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Marcs fotografischen Rundgang vom Pressetag samt erläuterndem Text gibt es hier <a href="http://w126.mercedesforen.de/read.php?3,233515" target="_blank">[KLICK],</a> sowie sein komplettes Fotoalbum zur IAA 2009 hier<a href="http://w126-galerie.mercedesforen.de/v/Marc+300SE/IAA/"> [KLICK]</a></p>
<p>Viel Spaß!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünfkommafünf gegen dreimal Acht auf Platz eins!</title>
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		<comments>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/834#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[AutoBILD vergleicht vier aktuelle V8-Coupés: Maserati GT, Jaguar XK, Audi S5 und einen indiumgrauen Mercedes E500.
&#8220;Der überzeugende Sieger dieses Vergleichs trägt einen Stern im Kühlergrill: Dass sich der Mercedes dank seines sensationellen 5,5-Liter-V8 an seinen Kontrahenten vorbeikatapultiert war vielleicht abzusehen. Verblüffend jedoch, dass er auch im Kurvengetümmel den Anschluss hält.&#8221;
Ein bißchen berührt das unsere erogenen Zonen, auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.autobild.de/artikel/vier-v8-coupes-im-vergleich_965420.html?bild=50&amp;now=32#mmg" target="_blank">AutoBILD vergleicht vier aktuelle V8-Coupés</a>: <strong>Maserati GT</strong>, <strong>Jaguar XK</strong>,<strong> Audi S5</strong> und einen indiumgrauen <strong>Mercedes E500.</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Der überzeugende Sieger dieses Vergleichs trägt einen Stern im Kühlergrill: Dass sich der Mercedes dank seines sensationellen 5,5-Liter-V8 an seinen Kontrahenten vorbeikatapultiert war vielleicht abzusehen. Verblüffend jedoch, dass er auch im Kurvengetümmel den Anschluss hält.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein bißchen berührt das unsere erogenen Zonen, auch wenn man nicht das Coupé der aktuellen E-Klasse, sondern &#8221;nur&#8221; die Limo von 2007 besitzt. Immerhin aber schlägt in beiden Autos das gleiche Herz: der 388PS starke M273 &#8220;Fünfkommafünf&#8221; mit seinem 530Nm-Dampfhammer!</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer nun aber glaubt, dem E 500 wüchsen vor Stolz Powerdomes aus der Motorhaube, liegt daneben. Vielmehr verkriecht er sich in der gewohnten Rolle des Inkognito-Sportlers, scheint sich also einfach damit abzufinden, von Banausen trotz serienmäßiger 18-Zöller und glanzpolierter Endrohrtrapeze als betuliche Komfortschaukel abgestempelt zu werden. &#8220;</p></blockquote>
<p>Tja, und <a href="http://schloerb.smugmug.com/Cars/Mercedes-Benz-E550-4MATIC/E550-im-Frankfurter-Osthafen/9332724_hKfZZ#624221444_5hdfz" target="_blank">unser Fünfkommafünf</a> hat nichtmal 18-Zöller oder glanzpolierte Endrohre. Umso mehr freue ich mich auf die Autobahnbegegnung mit einem Maserati GT: ausgerechnet das teuerste und exotischste Auto hat im AutoBILD-Vergleich nämlich am schlechtesten abgeschnitten!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lebensversicherung aus 1988 mit Rückkaufswert 55.000 Euro</title>
		<link>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/833</link>
		<comments>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/833#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 20:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich bei gefühlten 50°C Lufttemperatur im urinwarmen Mittelmeer schwimme, erscheint vollautomatisiert dieser Blogeintrag. Die Technik macht&#8217;s möglich! Thema dieses Artikels: nur 2500km von meinem Urlabsort entfernt - am Ratswegkreisel in Frankfurt - parkt wohl immer noch dieser besondere Mercedes-Gebrauchtwagen, Baujahr 1988, den ich im Juni irgendwann nach Feierabend ein wenig näher anschauen konnte.

Wer die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich bei gefühlten 50°C Lufttemperatur im urinwarmen Mittelmeer schwimme, erscheint vollautomatisiert dieser Blogeintrag. Die Technik macht&#8217;s möglich! Thema dieses Artikels: nur 2500km von meinem Urlabsort entfernt - am Ratswegkreisel in Frankfurt - parkt wohl immer noch dieser besondere Mercedes-Gebrauchtwagen, Baujahr 1988, den ich im Juni irgendwann nach Feierabend ein wenig näher anschauen konnte.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_002.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Wer die 126er-Baureihe nicht so genau kennt, würde an diesem Exemplar nichts besonderes finden. Ein 500SEL, der seit vielen Wochen gut sichtbar auf dem Gelände eines <a href="http://home.mobile.de/LEON-AUTOMOBILE-FRANKFURT" target="_blank">Händlers für Nobelkarossen in Frankfurt </a> steht und auf einen Käufer wartet. Für Unbedarfte ein alter &quot;Chrombenz&quot; eben, durchaus mit einer MENGE Chrom insbesondere um die Fenster.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_001.jpg" alt="" width="540" height="360" /> <span id="more-833"></span></p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_008.jpg" alt="" width="540" height="810" /></p>
<p>Wer weiß schon so genau, wieviel Chrom da wirklich hingehört? Nicht selten haben alte S-Klassen ja auch Chrom an den Radläufen. Wer&#8217;s mag&#8230; Das Radlaufchrom, auch &quot;Zahnspange&quot; genannt, läßt sich vor allem dem orientalischen Kulturkreis zuordnen. Vielleicht dient die Chromsichel  als muslimischer Talisman für jedes einzelne Rad: &quot;möge der China-Pneu aus dem Resteverkauf auch noch die nächsten 500km durchhalten&quot; oder so ähnlich.</p>
<p>Flachwitz beiseite: das stark verbreiterte Fensterchrom  stammt natürlich vom Daimler selbst, wurde nur äußerst selten verbaut und soll vor allem den Insassen &quot;Glück bringen&quot;.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_010.jpg" alt="" width="540" height="810" /></p>
<p>Es deutet auf die mit Abstand teuerste Sonderausstattung hin, die es in Stuttgart zu bestellen gibt: eine <strong>werkseitige Fahrzeugpanzerung der Widerstandsklasse B6</strong> . Wir haben es hier also mit einem <strong>Sonderschutzfahrzeug</strong> zu tun, und die dicken Chromeinfassungen um die Scheiben tragen der enormen Stärke der Mehrschichtverglasung rechnung.</p>
<div id="attachment_647" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><a href="http://home.mobile.de/home/showDetails.html?id=48399507&amp;__lp=1&amp;scopeId=AV&amp;sortOption.sortBy=makeModelDescriptionSortField&amp;sortOption.sortOrder=ASCENDING&amp;makeModelVariant1.searchInFreetext=false&amp;makeModelVariant2.searchInFreetext=false&amp;makeModelVariant3.searchInFreetext=false&amp;siteId=GERMANY&amp;damageUnrepaired=ALSO_DAMAGE_UNREPAIRED&amp;export=ALSO_EXPORT&amp;grossPrice=true&amp;customerIdsAsString=466035&amp;lang=de&amp;pageNumber=1&amp;partnerHead=true&amp;showZip=false&amp;showModels=false&amp;hideVehicleType=false"><img class="size-medium wp-image-647" title="panzer" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/panzer-540x405.jpg" alt="Die Mehrschichtverglasung hält selbst dem beschuß mit NATO-Weichkern-Munition aus nächster Nähe stand" title="panzer" width="540" height="405" /> </a> <p class="wp-caption-text">Vergleichbares Fahrzeug, typ-identische Fensterscheiben: die Mehrschichtverglasung hält selbst dem Beschuß mit NATO-Weichkern-Munition aus wenigen Metern Distanz stand | Bild: © CARO International GmbH</p></div>
<p>Über die Herkunft des Fahrzeugs schweigt sich der Händler aus. Möglicherweise geben Indizien wie dieser Windschutzscheiben-Sticker Aufschluß über das bisherige Einsatzgebiet des Panzers:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_003.jpg" alt="" width="540" height="810" /></p>
<p>Kaum ein Bauteil entstammt hier der Großserie, was man nicht nur - aber vor allem - an den Scheibeneinfassungen erahnen kann. Eine solche Windschutzscheibe soll im Austausch in etwa soviel kosten wie ein aktueller Mittelklassewagen. Also Augen auf beim Panzerkauf! Sind hier bereits Eintrübungen oder &quot;Regenbogenmuster&quot; zu sehen, befindet sich der Glasverbund bereits im Zustand der Auflösung  und sündhaft teurer Reparaturbedarf kündigt sich an. Immerhin: hier ist unser 500er augenscheinlich frei von Mängeln!</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_005.jpg" alt="" width="540" height="810" /></p>
<p>Die gepanzerten Versionen des W126 wurden weitgehend in Handarbeit aufgebaut, wie diese äußerst seltene Aufnahme aus unserem privaten Archiv zeigt:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/500SEL126Sonder-2.jpg" alt="" width="540" height="381" /></p>
<p>Hier geht es zu wie im Prototypenbau, und von &quot;Fließbandarbeit&quot; kann keine Rede sein. Die Sonderbehandlung hatte nicht nur ihren Preis, sondern vor allem ihre Weile: die letzten 126er-Panzer  verließen erst im Frühling 1992 die Manufaktur, während längst schon die S-Klasse der Baureihe 140 auf Deutschlands Straßen unterwegs war.</p>
<p>Den 126er gab es übrigens nur in der damals höchsten Widerstandsklasse &quot;B6&quot; ab Werk zu bestellen. Er hält damit neben Sprengstoff- und Brandanschlägen u.a.  auch dem Beschuß mit NATO-Munition aus unmittelbarer Nähe stand.</p>
<p>Doch auch die beste Panzerung schützt natürlich nicht vor dem Zahn der Zeit. Besonders an den Radläufen beginnt die stolze Festung langsam aber sicher zur Ruine zu werden:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_009.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Ein ungenierter Blick unter&#8217;s Röckchen läßt erahnen, daß sich der Rostfraß auch schon im Gebälk festgesetzt hat:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_013.jpg" alt="" width="540" height="810" /></p>
<p>Die Schwellerspitzen sind wohl auch beim B6-Panzer ein neuralgischer Punkt, ungeachtet dessen ob sie für 2 oder 4 Tonnen Gewicht ausgelegt waren. Die Flüssigkeit, die an den Bremsabstützungen herunterrinnt, ist bloß Regenwasser, das auch bei der Panzerlimousine vor der Windschutzscheibe beidseitig nach unten geleitet und an dieser Stelle außerbords geführt wird. Rostfraß wird so aber auch beim stehenden Fahrzeug weiter begünstigt, wenn der Korrosionsschutz ohnehin bereits angegriffen war.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_012.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Der Blick von vorne unter die Frontschürze. Wo sich beim Großserienfahrzeug die flache &quot;Überlandfanfare&quot; befindet, öffnet sich hier der Trichter einer wohl ausschließlich dem Panzer vorbehaltenen akustischen Vorfahrtregelung. Die Bedienelemente dazu nefinden sich auf der unteren Mittelkonsole:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_016.jpg" alt="" width="540" height="810" /></p>
<p>Aus der Nähe betrachtet:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/Schalter02.jpg" alt="" width="540" height="540" /></p>
<p>Das &quot;Wail&quot; (also frei übersetzt der &quot;Heulton&quot;) läßt sich zwischen &quot;Yelp&quot; (Kreischen) oder &quot;Hi-Lo&quot; (Hoch-Tief) umschalten. Darunter dann offenbar die Steuerung für die Warnlichter, die sich vielleicht (auch) hinter dem Kühlergehäuse befinden.</p>
<p>Die andere Sonderschaltergruppe befindet sich unterhalb der Wählhebelkulisse:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/Schalter01.jpg" alt="" width="540" height="540" /></p>
<p>Die beiden großen Besonderheiten sind einerseits die auffällige &quot;F&quot;-Taste, die das Feuerlöschsystem des Fahrzeugs aktiviert (falls das Fahrzeug nach einem Anschlag Feuer gefangen hat), aber auch der weitaus unauffälligere Links/Rechts-Schalter neben dem Justierstick des elektrischen Außenspiegels. Denn unser Panzer hier verfügt offenbar aus Sicherheitsgründen auch fahrerseitig über einen elektrisch betätigten Spiegel:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_017.jpg" alt="" width="540" height="809" /></p>
<p>Auf der Innenseite des Spiegeldreiecks befindet sich selbst in der vollausgestatteten S-Klasse der Achtziger Jahre immer nur ein einfacher Hebel für die manuelle Richtung des Außenspiegels. Beim Werkspanzer wäre dies  im Anschlagsfall ein potentieller struktureller Schwachpunkt,  daher wohl die besondere  elektrische Bedienung und der entsprechende Umschalter dafür auf der unteren Mittelkonsole.</p>
<p>Interessant im Bild oben ist auch die sehr weit herausgestellte Holzblende und - wie auch sonst im Fahrzeug - das Fehlen sonst üblicher Annehmlichkeiten wie bspw. der elektrischen Sitzverstellung. Unser Panzer hier ist - bis auf das Leder - ein regelrechter Nullaustatter. Nicht einmal Airbags sind vorhanden:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_015.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Die Vermutung liegt nahe, daß es sich hier also nicht unbedingt um ein ehemaliges VIP-Taxi handelt, sondern viel wahrscheinlicher um ein Begleitfahrzeug für Einsatzkräfte, möglicherweise auch um einen sogenannten &quot;Gatebreaker&quot;. Hauptaufgabe des 500SEL könnte also die Fahrt an der Kolonnenspitze gewesen sein um etwaige Barrikaden gezielt zu durchstoßen. Ein Airbag wäre in solch einem Fahrzeug dekbar fehl am Platze.</p>
<p>Daß es sich bei unserer Entdeckung vom Straßenrand um einen 500er handelt, wissen wir nur durch Auskunft des Händlers. Am Wagen selbst gibt es keine Hinweise auf die genaue Motorisierung.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_006.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Die Verkaufshalle am Standort des Wagens hält übrigens noch weiteren Augenschmaus bereit. Der Händler hat sich offenbar auf den Vetrieb von gebrauchten Luxus- und Supersportwagen spezialisiert.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/500SEL_B6Panzer_007.jpg" alt="" width="540" height="810" /></p>
<p>Vielleicht ist da auch was für Dienstwagen-Ulla dabei?</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/B6/small/Dienstwagen.jpg" alt="" width="540" height="540" /></p>
<p>Im Netz stand der 500SEL einst für satte 55000 Euro auf den Angebotsseiten eines mittlerweile in Konkurs gegangenen Sonderschutzfahrzeuge-Händlers. Inwieweit sich ein solcher Preis auch tatsächlich erzielen läßt, steht in den Sternen. Wirklichen Wert dürfte ein solches Fahrzeug  ohnehin nur für jemanden haben, der nicht den gut achtfachen Preis für ein aktuelles Modell ausgeben kann oder will. Der jetzige Händler sieht potentielle Abnehmer des Fahrzeugs daher auch am ehesten im Nahen Osten. Sammler und Liebhaber aus dem Inland wird der doch sehr verbrauchte Zustand samt notdürftig reparierter, erheblicher Unfallschäden abstoßen.</p>
<p>Höchstinteressant ist das Thema Sonderschutzfahrzeuge beim 126er allemal. Fuenfkommasechs.de wird deshalb nach dem Relaunch einen eigenen Themenbereich auch den &quot;rollenden Festungen&quot; widmen.</p>
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			<wfw:commentRss>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/833/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Bilder vom neuen Maybach 49</title>
		<link>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/832</link>
		<comments>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/832#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 20:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<category><![CDATA[Netzfund]]></category>

		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/832</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt den Maybach 62 (6,17m Länge), den Maybach 57 (5,73 Länge) und offenbar auch den Maybach 49 (4,86m Länge). Gibt es nicht? Gibt es doch!

Zumindest scheine ich mit meinem jüngst erworbenen &#8220;Jungen Stern&#8221; der 211er-E-Klasse in Teilen einen Maybach erworben zu haben, glaubte man der Datenkarte:
000U - Sonderlackierung
110 - Kraftstoffmenge für Selbstabholer
40N - Steuercode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt den <em>Maybach 62</em> (6,17m Länge), den <em>Maybach 57</em> (5,73 Länge) und offenbar auch den <em>Maybach 49</em> (4,86m Länge). Gibt es nicht? Gibt es doch!</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/Osthafen/E550_4MATIC_small_001.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Zumindest scheine ich mit meinem jüngst erworbenen &#8220;Jungen Stern&#8221; der 211er-E-Klasse in Teilen einen Maybach erworben zu haben, glaubte man der Datenkarte:</p>
<div style="padding-left: 30px;"><em>000U - Sonderlackierung</em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>110 - Kraftstoffmenge für Selbstabholer</em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>40N - Steuercode Werk Sindelfingen/Graz</em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>K11 - adaptives Bremslicht blinkend</em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>N19 - Karosse zur Decklackierung nach <strong>Maybachlackierung</strong></em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>Z98 - Lackierungen ausserhalb der Musterkarte</em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>N28 - Tauschverbot Karosse/Auftrag ab OFL mit PA1</em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em><br />
</em></div>
<div>Was genau es damit auf sich hat, kann wohl nur ein Daimler-Mitarbeiter beantworten. Klar ist aber, daß der rote E500 4MATIC &#8220;designo&#8221; nach seiner Bestellung insgesamt über fünfeinhalb Monate Lieferzeit hatte. Das hängt mit seiner sehr ungewöhnlichen Ausstattung zusammen, die es erforderlich machte, den Wagen mindestens einmal vom Band zu nehmen:</div>
<div></div>
<div style="padding-left: 30px;">
<div><em>Sonderlackierung - Lieferrant PPG - Die Lackierung des Fahrzeugs erfolgt in  Abt. 0F/OFS.</em></div>
<div><em>KSt.214 beachten: (Fa. Weiss).</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Anmerkung an UT bzw. Niederlassung:</em></div>
<div><em>1.) Auftragsbeschreibung erfolgte gemäß Datenausdruck vom 19.10.2006</em></div>
<div><em>2.) Fahrzeug kann gemäß Dekade eingeplant werden. 4-6 Wochen  Lieferverzug</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
</div>
<div>Vielen Dank, Marc &#8220;Dreikommanull&#8221; Christiansen, der in Sachen &#8220;Fünfkommafünf&#8221;  ein wenig in der Daimler-Datenbank (Online-WIS) geschnüffelt hat und seine Erkenntnisse angesichts all dieser Besonderheiten  mir gegenüber mit dem Satz kommentierte: &#8220;Du brauchst doch noch ein echtes Winterauto… &#8221; – Langsam glaube ich das auch! <img src='http://www.fuenfkommasechs.de/components/com_wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </div>
<div></div>
<div>Zur Sicherheit habe ich am vergangenen Samstag am Rande eines allgemeinen Car-Shootings mal den gegenwärtigen Ist-Zustand des &#8220;kleinen Maybach&#8221; eingefangen. Insbesondere von dessen exquisitem Interieur war ich noch einige Bilder schuldig geblieben:</div>
<div></div>
<div><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/Osthafen/E550_4MATIC_small_009.jpg" alt="" width="540" height="360" /></div>
<div></div>
<div>Mehr davon gibt es hier: <a href="http://schloerb.smugmug.com/gallery/9332724_hKfZZ#624221444_5hdfz" target="_blank">[KLICK]</a></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Mercedes-Benz Classic und AutoBild verlinken auf fünfkommasechs.de</title>
		<link>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/720</link>
		<comments>http://www.fuenfkommasechs.de/home/archiv/archives/720#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 22:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir verlinken dankend zurück:
1.) Grandioser AutoBild-Artikel von Lars Busemann zum Dreißigsten Jubiläum des W126 inklusive einer sehr interessanten Fotostrecke mit 126(!) Bildern: [KLICK]
2.) Feine Kaufanregung des Mercedes-Benz Classic Magazins voller schmeichelnder Worte zum W126 als &#8220;Traum-Auto&#8221;: [KLICK]
(mehr in deren Printausgabe)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verlinken dankend zurück:</p>
<p>1.) Grandioser AutoBild-Artikel von Lars Busemann zum Dreißigsten Jubiläum des W126 inklusive einer sehr interessanten Fotostrecke mit 126(!) Bildern: <a href="http://www.autobild.de/artikel/30-jahre-mercedes-w-126_933015.html" target="_blank">[KLICK]</a></p>
<p>2.) Feine Kaufanregung des Mercedes-Benz Classic Magazins voller schmeichelnder Worte zum W126 als &#8220;Traum-Auto&#8221;: <a href="http://www.mercedes-benz-classic.com/content/classic/retailer/classic/de/home/home/home/classic/classic_magazine/Traum-Auto.html" target="_blank">[KLICK]</a><br />
(mehr in deren Printausgabe)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Businessflug von Freiburg nach Frankfurt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 14:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Mittwochabend, 20 Uhr war es so weit: Flugnummer WDB211 steht im Hangar des Abflughafens Lörrach bei Freiburg zum Boarding bereit. Inlandsflug, daher nicht First Class (wie im W126), aber doch mindestens Business Class mit allen Annehmlichkeiten der heutigen Zeit. Destination: Rhein-Main-Airport Frankfurt - und dann noch 20km weiter östlich nach Hanau, der künftigen Dauerstationierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; mso-outline-level: 1;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/E500/Halle_1.jpg" alt="" width="540" height="688" /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; mso-outline-level: 1;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Am Mittwochabend, 20 Uhr war es so weit: Flugnummer WDB211 steht im Hangar des Abflughafens Lörrach bei Freiburg zum Boarding bereit. Inlandsflug, daher nicht First Class (wie im W126), aber doch mindestens Business Class mit allen Annehmlichkeiten der heutigen Zeit. Destination: Rhein-Main-Airport Frankfurt - und dann noch 20km weiter östlich nach Hanau, der künftigen Dauerstationierung meines „Jungen Sterns“ der Baureihe 211.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; mso-outline-level: 1;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; mso-outline-level: 1;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; mso-outline-level: 1;"> </p>
<h2 class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; mso-outline-level: 1;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><span style="text-decoration: underline;">Eine kleine Vorgeschichte</span></span></h2>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; mso-outline-level: 1;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Dem großen Moment war eine etwa sechsmonatige Recherche nach dem perfekten Alltagswagen vorausgegangen. Der Smart Roadster war einfach zu schade für einen dritten Winter, und er würde dieses Jahr noch einen annehmbaren Preis erzielen. Vom Verkaufserlös „plus X“ sollte ein alltags- und wintertaugliches Auto her. Die Suchkriterien waren:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; padding-left: 30px; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>• Stern auf der Motorhaube oder im Grill </strong>(heißt: kein Landrover oder Lotus, wie auch schonmal angedacht)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; padding-left: 30px; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>• unbedingte Zuverlässigkeit und/oder bestehende Anschlußgarantie</strong> (heißt: vom Mercedes-Partner und nicht älter als 6 Jahre, bestehende „Junge Sterne“ Garantie)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; padding-left: 30px; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>• problemloser Wintereinsatz ohne schlechtes Gewissen</strong> (also kein SL/K-Roadster oder sonstiges Cabrio)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; padding-left: 30px; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Und irgendwie sollte es auch wieder etwas besonderes sein! <span id="more-682"></span>Ein Auto mit Alleinstellungsmerkmal, vielleicht auch ein „junger Klassiker“, wobei ich mir nicht so recht vorstellen konnte, wie genau der auszusehen hätte. Umgekehrt könnte es aber auch ruhig eine „graue Maus“ sein, solange dann der Spaßfaktor durch besondere innere Werte sichergestellt wäre. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; padding-left: 30px; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">So wurde zunächst der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W211#AMG-Modell_E_55_AMG" target="_blank"><strong>E55 AMG</strong> </a>zu meinem Objekt der Begierde, ein Supersportwagen mit Taxi-Karosserie, der Wolf im Schafspelz also, wenn nicht die optische Islamisierung per Vierfach-Endrohr und zweckfreien Lüftungsschlitzen wäre. Und doch war für mich die seinerzeit schnellste Straßenlimousine der Welt (über 320km/h dank 476 Kompressor-PS) für deutlich unter 30 Kilo-Euronen in verlockend greifbarer Nähe, und das nicht selten mit bestehender MB-Anschlußgarantie und vertretbarem Tachostand. Die Träumerei vom Ferrari-Killer endete dann aber abrupt, als ich einem E55 samt Fahrer auf dem Parkplatz begegnete und beschloß, mit diesem Menschen niemals auch nur irgend etwas gemein haben zu wollen – schon gar nicht das Auto.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Weitere Recherche zum <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W211" target="_blank">W211 </a>„VorMoPf“</strong> (vor der Modellpflege 2006), zu der auch der E55 zählte, brachten mich dann aufgrund all der technischen Mängel dieser Modelle ohnehin davon ab. Ene genaue Kalkulation – zugeschnitten auf den steuerlichen Aspekt dieser Anschaffung – erlaubte es mir schließlich, den Investitionsbetrag sogar noch etwas nach oben zu korrigieren. </span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Dem Zweitserien-Zwo-Elfer neueren Datums stand also nichts mehr im Wege, und es durfte ruhig auch ein besseres Modell (<strong>E350 CGI</strong> und höher) sein. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W211#Topmodell_E_63_AMG" target="_blank">E63 AMG </a>schied aus – hauptsächlich aus denselben Gründen wie der E55 zuvor.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Wochenlang also kreiste mein Mauspfeil um die Modelle <strong>E500 der Baureihe 211</strong> oder <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W221" target="_blank">S320 der Baureihe 221</a></strong>. Mehr durch Zufall hatte ich nämlich entdeckt, daß die aktuelle S-Klasse längst auch im finanzierbaren Gebrauchtwagenbereich lag, mit kleiner Motorisierung bereits auf dem relativ niedrigen Niveau der E-Klasse. Ein faszinierender Gedanke, auch den Urenkel meines S-Klassikers zu besitzen, denn für mich war die Baureihe 221 ohnehin die schönste S-Klasse seit dem 126er. </span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Der S320 CDI hatte neben all seinem Luxus und Platzangebot auch noch einen weiteren Vorteil: sein Verbrauch bewegte sich nahezu im Kompaktwagenbereich. Mit realistisch gerechneten 7-8 Litern Diesel auf 100km war die große Luxuslimousine ein grüner Musterknabe – aber eben noch lange kein etablierter Gebrauchtwagen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Zwar fiel mir die Überwindung zum Dieselantrieb angesichts des damit erkauften Prestiges leicht, nicht aber der Gedanke, künftig in einer für den Laien aktuellen S-Klasse mit eben diesem Prestige vor Nachbarn oder Arbeitskollegen vorzufahren. Der „S“ war einfach „too much“, auch wenn er ohne weiteres in Anschaffung und Unterhalt zu finanzieren gewesen wäre.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">So fiel mein Augenmerk also fortan ausschließlich auf den „Taxi-Benz“: die <strong>E-Klasse-Baureihe 211 der zweiten Serie, 2007-2009 und mit mindestens 272PS (E350).</strong> Da das Angebot selbst beim E500 recht groß war, durfte ich wählerisch sein: <strong>indiumgrau, Soundsystem, 4MATIC, Panoramadach, COMAND APS</strong> und dergleichen wurden neben einigen weiteren Ausstattungswünschen zu meinen Standard-Suchkriterien – und sprengten in ihrer Kombination letztlich doch den finanziellen Rahmen. Das sehr seltene, aber am 211er bildschöne „indiumgrau“ war ohnehin schon illusorisch als Kriterium, und bald gab ich die Lackfarbe als Bedingung ganz auf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">So geriet auch immer wieder ein <strong>einzelner E500 aus Lörrach</strong> in meine Suchliste, dessen Farbkombination gelinde gesagt „gewöhnungsbedürftig“ war und meiner Freundin und mir geradezu als Inbegriff für verirrten Geschmack erschien. Außen knallrot, innen scheinbar blütenweißes Leder – was für ein Ludenauto! Trotz einer riesigen Ausstattungsliste: klick und weg!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Doch Rotkäppchen (und sein böser Wolf unter der Haube) blieb hartnäckig in jeder Suchanfrage, wochenlang, monatelang. Steter Tropfen höhlt den Stein. Unter dem Einheitsbrei aus iridiumsilber und flintgrau war das knallrote Frauenauto mit Herrenausstattung irgendwie doch ein echter Hingucker, und gottseidank auch ein Ladenhüter. Deshalb schmolz der Preis sukzessive dahin.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Irgendwann war der Smart verkauft, der rote E500 auf unter 37.000 Euro brutto gefallen (wo vergleichbare Exemplare noch eher richtung 45.000 Euro kosteten), eine Probefahrt vereinbart und die Farbkombination von uns in natura als &#8220;gar nicht mal sooo häßlich&#8221; empfunden worden. In der Not hätte ich mir ja ohnehin mit einer günstigen Folienbeklebung helfen können, sodaß die Farbe kein Ausschlußkriterium mehr war. Sie hatte den Wagen augenscheinlich ja erst zu seinem enormen Wertverlust verholfen und aus ihm ein echtes Schnäppchen gemacht. Nach Aussage des Verkäufers waren aber neben dem Modellwechsel zum W212 auch der &#8220;für die heutige Nachfrage und allgemeine Wirtschaftslage überdimensionierte Motor&#8221; und - kaum zu glauben - das Fehlen eines Schiebedachs mitverantwortlich für einen Preisverfall von 54.000 Euro (!!!) Leasing-Restwert im März zum endgültigen Verkaufspreis von 36.880 Euro Ende Juli. &#8220;Wir haben noch nie so viel Geld an einem Wagen verloren wie an diesem&#8221; kommentierte der Verkäufer die Unterschrift unter den Kaufvertrag. Das war sicher kaum übertrieben, denn gerade einmal zweieinhalb Jahre zuvor hatte der Designo-E500 noch kaum vorstellbare 87.000 Euro gekostet und war seitdem gerade einmal 34tkm von Frauenhand bewegt worden!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/E500/Schluessel_web.jpg" alt="" width="540" height="520" /></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<h2 class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><span style="text-decoration: underline;">Die Jungfernfahrt</span></span></h2>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Kurz vorm Start wird noch Cargo hinzugeladen, das wir beim Kauf der Allradlimousine extra mitbestellt haben. Das Gewicht der vier <strong>Winter-Alu-Kompletträder</strong> mit nagelneuen Contis, die dank der <strong>Durchladefunktion</strong> des W211 allesamt problemlos im Gepäckabteil unterkommen, werden sofort von der <strong>Niveauregulierung</strong> kompensiert. Der Heckdeckel schließt auf Knopfdruck selbsttätig&#8230; oder doch nicht? Ein Widerstand durch blockierende Ladung wird erkannt und der Deckel geht sofort wieder in die Höhe. Wir drücken das überstehende Winterrad ein wenig tiefer in den Laderaum und schließen erneut. Der Heckdeckel geht selbsttätig zu - und WIEDER auf. Ursache diesmal: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keyless_Go" target="_blank"><strong>KEYLESS-GO</strong> </a>hat wie bei jeder Schließung über Funk den Innenraum abgefragt, einen Zugangsschlüssel innerhalb der Fahrgastzelle entdeckt und verweigert daher die Verriegelung von außen. Der Heckdeckel öffnet wieder. Kein Problem - anderer Knopf (der für einfache Schließung ohne Verriegelung) und der Kofferraum bleibt endlich zu. Segensreiche Technik!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/E500/Halle_3b.jpg" alt="" width="540" height="360" /></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Heckdeckel und -schürze sind frei von jeglichen Insignien einer Motorisierung oberhalb des 200er Diesels. Wo eigentlich links ein &#8220;E500&#8243; (in den USA gar ein &#8220;E550&#8243;), rechts ein &#8220;4MATIC&#8221; und unten zwei gewaltige Chrom-Endrohre prangen müßten, ist weit und breit nur tiefrote Metallicfläche mit dezenter Chromeinfassung zu sehen. Ich gestehe: für mich als Tuning-Skeptiker war das ein weiterer Kaufanreiz.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/E500/Halle_2.jpg" alt="" width="540" height="360" /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Meine Freundin und ich nehmen im Cockpit Platz. Triebwerksstart über Startknopf, nachdem KEYLESS-GO sich abermals über Funk von der Rechtmäßigkeit unseres Vorhabens überzeugt hat. Ist er überhaupt angesprungen? Ein perfekt gekapselter und gelagerter <strong>V8 aus der S-Klasse</strong>, 187kg Ultraleichtbau durch modernste Legierungen, Verzicht auf jegliche &#8220;Sportauspuff&#8221;-Modifikationen, kurzum: weder Vibration noch Geräusch zeugen von der Aktivität eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_M273" target="_blank">5,5-Liter-V8-Triebwerks </a>mit <strong>388PS Nennleistung und 530Nm Schub</strong> nur wenige Zentimeter vor uns im Bug.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/E500/waehlhebel.jpg" alt="" width="540" height="360" /><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Durch die <strong>Thermotronic</strong> rauscht sanft die gekühlte, getrocknete und via Aktivkohlefilter gereinigte Außenluft in die vier Klimazonen des Innenraums, die zudem mit einem Sonnenstandsensor auf der Motorhaube gekoppelt sind. Der Mercedes-Benz-Schriftzug auf dem <strong>COMAND</strong>-Display untermalt den kompletten Check-Up der Bordsysteme. Nach Schließen der Fahrertür fährt das elektrisch verstell- und <strong>beheizbare Lenkrad</strong> blitzschnell in die zuletzt memorierte Position. &#8220;Fasten your seatbelts!&#8221; – eine Anzeige im Kombi-Instrument und ein Piepton ermahnen uns zum Angurten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/E500/KI.jpg" alt="" width="540" height="243" /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Kurze Verabschiedung vom sichtlich entlasteten Verkäufer, dann gleitet die elegante Limousine mit dem amtlichen Kennzeichen &#8220;HU-DB 211&#8243; nahezu lautlos aus dem Tor des Showrooms ins Freie. Das warme Abendlicht fällt auf den tiefrot glänzenden <strong>Metallic-Lack in &#8220;red blaze crystal&#8221;</strong> und bringt ihn zum Leuchten. Ein wenig davon strahlt im Vorbeifahren auf die nahegelegenen Gebäudeteile ab. </span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Erster Halt innerorts an der Ampel. Unser andächtiger Blick schweift über das uns umgebende Ensemble aus südbadischem <strong>Nappaleder in der Farbe &#8220;Kiesel&#8221;,</strong> das wunderbar strukturierte <strong>Pappelholz</strong> in kaffeebraun (mit einem Schuß Milch, aber ohne Umrühren) und die daran anschließenden hauchfeinen Chrombordüren, die auch einige der Schalter umfassen. Alles oberhalb des feinen Chromäquators um uns herum ist überspannt von einem <strong>Firmament aus tiefschwarzem Stoff</strong>, ebenfalls ein echtes &#8220;<strong>Designo</strong>&#8220;-Austattungselement, das auf Kundenwunsch und gegen angemessenen Aufpreis diesen W211 höchstwahrscheinlich zu einem Unikat machen. Hoch oben thront der ovale Plexiglas-Baldachin der Innenraumbeleuchtung mit seinen vielfältigen Lichtfunktionen einschließlich einer subtilen <strong>Ambientebeleuchtung</strong> für die Nacht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Der nahezu obszöne Neupreis von 87.000 Euro vor gerade einmal zwei Jahren erscheint nach kurzer Fahrt nicht mehr übertrieben. Mit jedem Kilometer werden die Qualitäten des Wagens eindrücklicher. Ein bißchen fühle ich mich schuldig, dieses Luxusgefährt für einen Bruchteil seines Zeitwerts erworben zu haben. Wo ist der Haken? Wann wache ich auf und fahre wieder Golf?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Die Ampel wird grün. Das bläuliche <strong>Bi-Xenonlicht</strong> unserer Doppelaugenfront spiegelt sich im Lack des Toyota vor uns und mahnt ihn offenbar zu beherztem Anfahren. Wir aber gleiten sachte hinterher richtung Autobahn. Außerorts hat man tatsächlich das Gefühl, hoch über den Wolken zu schweben. Ich, der Pilot, entscheide mich dazu, auf dem dicht befahrenen Zubringer den &#8220;Autopiloten&#8221; <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abstandsregeltempomat#Mercedes-Benz" target="_blank">DISTRONIC</a></strong> einzuschalten. Das Radar im Bug unterhalb des Mercedessterns tastet den Luftraum&#8230; pardon&#8230; die Straße vor uns ab und regelt selbsttätig unsere Reisegeschwindigkeit. Befinden sich andere Fahrzeuge im Korridor vor uns, hält der an das Radar gekoppelte <strong>Tempomat</strong> präzise den gewünschten Sekundenabstand zum Vordermann, nötigenfalls auch durch Bremsen mit maximal 20% der zur Verfügung stehenden Bremskraft. Reicht diese nicht aus, ertönt ein Warnton und der <strong>Bremsassistent </strong>hält das Pedal vorgespannt bereit, sodaß selbst ein schwacher Druck darauf gleich eine optimale, elektronisch verteilte Bremswirkung erzielt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Im direkten Vergleich zum 126er trägt der 211er viele tradierte Tugenden in sich, kann auch einiges besser und ist doch insgesamt nicht das große, souveräne Sternenschiff wie die alte S-Klasse.</span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"> Das liegt vor allem daran, daß man dem Veteranen viele seiner Unzulänglichkeiten nicht nur verzeiht, sondern sie zu Stärken verklärt, während man den vielen technischen Schnickschnack im modernen Achtzylinder-Taxi in neumodischen Unsinn umzudeuten versucht. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Das Konzept der modernen E-Klasse ist</span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"> nur die konsequente Fortsetzung dessen, was die Mercedes-Ingenieure Dekaden zuvor begonnen und zur Leitlinie der Marke erhoben haben: die größtmögliche Sicherheit und Entlastung des Fahrers mit Priorität der Funktion über den Selbstzweck der Form. Kurzum: der 211er MoPf ist ein würdiger Großneffe des Sacco&#8217;schen Sternenschiffs und ohne Zweifel ein echter Mercedes. Der E500 steht zudem in direkter Ahnenfolge zum legendären <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W124#Limousine_.28W124.29" target="_blank">500E</a>, dem einzigen Mercedes, der zum Teil bei Porsche gebaut wurde und den Sportwagenhersteller damals schon vor dem wahrscheinlichen Aus rettete.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Wir gleiten inzwischen auf die Autobahn. Die <strong>fahrdynamischen Sitze</strong> reagieren blitzschnell auf die Fliehkräfte in der Auffahrt, die Sitzwangen pumpen sich variabel auf und stützen so den Oberkörper. Der E500 gewinnt nahezu geräusch- und mühelos an Geschwindigkeit. Ich lasse es zunächst sachte angehen, da ich noch nicht sehr vertraut mit dem Wagen bin. Aber auch bei nur leicht gedrücktem Pedal ist die Beschleunigungsleistung vergleichbar mit dem 560er bei <strong>Kickdown</strong>. Den leite ich schließlich einige Kilometer später bei freier Bahn ein - und was folgt ist brachial. Der <strong>M273</strong> ist erstmals deutlich hörbar und gibt sein gewaltiges Drehmoment von 530Nm an das <strong>Fünfgang-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4MATIC" target="_blank">Allradgebtriebe</a></strong> weiter, das blitzschnell hochschaltet und den Wagen vorne zu 40% zieht und hinten zu 60% schiebt. Die <strong>Airmatic</strong> hält souverän die Fahrbahnhaftung, bügelt jede Unebenheit glatt und erstickt Wankbewegungen der Karosserie schon im Ansatz. Wie bei der Hydropneumatik des 126ers senkt auch die Airmatic des 211ers das Auto bei schneller Fahrt ab und härtet bei starker Querbeschleunigung zusätzlich die Dämpfer. Das alles erfolgt aber weitaus schneller und präziser.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">Auf Wunsch läßt sich die Luftfederung auch manuell in zwei härtere Dämpfungsstufen schalten, doch selbst die Einstellung &#8220;Sport 2&#8243; ist noch immer komfortabel und weich im Vergleich etwa zu einem Sportwagen.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><em>Verehrte Fluggäste, ich darf sie an Bord unseres Fluges WDB211 der STERNEN-Alliance recht herzlich begrüßen. Wir haben soeben unsere Reiseflughöhe von minus 15mm erreicht und fliegen derzeit mit einer Geschwindigkeit von 220 Stundenkilometern entlang des südlichen Schwarzwalds.</em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><em><br />
</em></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Nach nur etwa 50km steht schon der erste Tankstopp an, da mir der Wagen wohl aus Kostengründen mit fast leerem Tank übergeben wurde. Der Rote Baron rollt auf einem Autohof vor einer freien Zapfsäule aus - und zieht tatsächlich Blicke auf sich. Ich lege &#8220;P&#8221; ein, drücke die Stoptaste auf dem Wählhebel - und scheinbar nichts passiert. COMAND und Thermotronic laufen weiter, obwohl der unhörbare Motor gerade ausgeschaltet wurde. Erst als ich die Fahrertür öffne, schalten sich die Instrumente aus, die Innen- und Ausstiegsbeleuchtung glimmt auf, das <strong>&#8220;Coming Home&#8221;-Licht</strong> der Nebelscheinwerfer wird aktiviert und das Lenkrad fährt in seine Nullposition zurück, um den oft ja etwas beleibteren Mercedes-Fahrern das Aussteigen zu erleichtern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Theoretisch hätten wir noch bis zu dreißig Minuten nach Ausschalten des Motors über die <strong>&#8220;REST&#8221;-Funktion der Thermotronic</strong> die Restwärme des Motors oder -kälte der Klimatisierung ausnutzen können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/E500/thermotronic.jpg" alt="" width="540" height="398" /></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Der Tank ist voll, die Neugier des Tankwarts nach &#8220;dera schpezielle Foarb&#8221; befriedigt und die Reise geht nach einem kurzen Imbiß weiter durch die Abenddämmerung. Das COMAND-Display hat sich in den invertierten Nachtmodus geschaltet, um nicht zu blenden. Das Xenonlicht der Hauptscheinwerfer wird nun auch auf der Fahrbahn vor uns deutlicher sichtbar und strahlt ungewöhnlich weit, obwohl kein Fernlicht aktiv ist. Verantwortlich ist das <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Light_System" target="_blank">Intelligent Light System</a></strong>, das die Scheinwerfer dynamisch steuert. Im Moment fahren wir mit dem sogenannten <strong>Autobahnlicht</strong>, weil das System nach 1km Fahrt bei erhöhtem Tempo und ohne enge Kurvenradien davon ausgeht, das wir uns auf einer Autobahn befinden und Leuchtweite samt Leuchtkraft der Geschwindigkeit entsprechend erhöht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Die Scheinwerfer können außerdem dynamisch in die Kurven mitschwenken, und im Stadtverkehr steht das standardmäßige <strong>Abbiegelicht</strong> zur Verfügung. Alles zusammengenommen eine große Erleichterung bei Fahrten in der Dunkelheit. Gewöhnungsbedürftig sind hingegen die <strong>automatisch abblendenden Spiegel</strong>. Die Reflexionskraft des Glases wird per Fotozelle gedimmt und schluckt so jegliche Blendung durch den Hintermann. Der Nachteil ist, daß der Blick viel seltener in den Rückspiegel wandert als bei herkömmlichen Gläsern, wenn ein sich näherndes Fahrzeug von hinten auch für einen helleren Schein im Spiegel sorgt. Auch die Entfernung des hinterher fahrenden Autos ist schlechter abzuschätzen. Vielleicht eine Erklärung für die Beharrlichkeit mancher &#8220;Linksfahrer&#8221; auf der Autobahn?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;"><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Das Dahingleiten im knallroten Business-Jet wird bald zur Routine, aber ohne je langweilig zu sein. Ich erhole mich allmählich von der Hinfahrt im Mietwagen und merke mir selbst die jetzt schon gut 600km des Nachmittags und Abends nicht an. Das Ambiente im E500 mit seiner dezenten Ambientebeleuchtung von oben und in den Fußräumen trägt subtil zur Entspannung bei, und die perfekt gefilterte, klimatisierte Frischluft plus <strong>Sitzbelüftung</strong> halten auf angenehme Weise frisch. Ein wenig Musik dazu macht die Fahrgastzelle endgültig zum Wohnzimmer, das dem &#8220;Willkommen zu Hause&#8221; Gefühl der 126er S-Klasse in nichts nachsteht. Im Verborgenen sorgen die 12 Lautsprecher mit Logic7-Surround-Funktion des <strong>harman/kardon-Soundsystems</strong> für ein perfektes Klangerlebnis. So kommt der hinter der Schalterblende der Mittelkonsole verborgene <strong>Sechsfach-CD-Wechsler</strong> zu Ehren. Da die Navigations-DVD in einem extra Laufwerk im Kofferraum installiert ist und das COMAND-System über sein eigenes Disklaufwerk verfügt, kann darin zusätzlich eine <strong>Video-DVD</strong> eingelegt werden, um bei stehendem Fahrzeug (bspw. im Stau) für Unterhaltung zu sorgen. Natürlich mit perfektem Kinosound, versteht sich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">Stau hatten wir keinen mehr. Die Fahrt endet dadurch viel zu früh am späten Mittwochabend, doch die Schilderung der Annehmlichkeiten und wunderbaren Fahrerlebnisse könnte noch weiter fortgesetzt werden. Hätte es die letzten Tage geschneit, hätte mich auch das gefreut, denn ich könnte wohl vom Einsteigen in die per Fernbedienung allmorgentlich vorgeheizte Allradlimousine und von der sicheren Fahrt bei erhöhtem Fahrzeugniveau schwärmen… Ach, wäre doch schon Winter!</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">Auch am gerade vergangenen Wochenende waren wir gut 700km mit dem Roten Baron auf Langstrecke unterwegs, diesmal über die A1 nach Niedersachsen. Gerade das äußerliche Understatement der 388PS starken Allradlimousine in Verbindung mit meiner grundsätzlich eher zurückhaltenden Fahrweise sorgte da immer wieder für große Überraschungen - besonders aus Sicht des jeweils mit Lichthupe drängelnden Hintermanns <img src='http://www.fuenfkommasechs.de/components/com_wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none;">Mehr dazu und natürlich Fotos ohne Ende demnächst in diesem Blog!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Veteranen-Know-How auf DVD - und eine kleine Sensation zu Weihnachten</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 12:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Klassikerfreunde ist es nicht nur aus emotionalen Gründen die vielleicht beste Wahl, sich auf einen Mercedes-Benz als Liebhaberfahrzeug festzulegen. Denn kein anderer Autohersteller der Welt unterhält einen vergleichbaren Ersatzteile-Service für seine &#8220;Veteranen&#8221;. So ist es beinahe genauso unkompliziert, beim Mercedes-Benz-Partner nebenan über Nacht ein Ersatzteil für einen Ponton-Mercedes der Fünfziger oder einen Pagoden-SL der Sechziger Jahre zu bekommen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Klassikerfreunde ist es nicht nur aus emotionalen Gründen die vielleicht beste Wahl, sich auf einen Mercedes-Benz als Liebhaberfahrzeug festzulegen. Denn kein anderer Autohersteller der Welt unterhält einen vergleichbaren Ersatzteile-Service für seine &#8220;Veteranen&#8221;. So ist es beinahe genauso unkompliziert, beim Mercedes-Benz-Partner nebenan über Nacht ein Ersatzteil für einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes_W120" target="_blank">Ponton-Mercedes </a>der Fünfziger oder einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W113" target="_blank">Pagoden-SL</a> der Sechziger Jahre zu bekommen wie ein x-beliebiges Teil für die aktuelle E-Klasse.<span id="more-669"></span> Und sollte mal etwas &#8220;NML&#8221; (=&#8221;nicht mehr lieferbar&#8221;) sein, so wie es auch schon hin und wieder einmal für wichtige Teile des 126ers der Fall war, so sind die Lagerbestände oft schon nach einigen Wochen wieder aufgefüllt mit entsprechenden Nachfertigungen.<br />
Ein so vorbildlicher Service existiert natürlich nicht allein aus Herzenswärme, sondern verfolgt ganz rationale Interessen. Mit der Ersatzteilbevorratung und -nachfertigung kann Daimler vergleichsweise höhere Gewinnmargen erzielen als beim reinen Neuwagengeschäft. Wo in diesen Tagen der staatlich gelenkten Wertminderung für Premium-Neufahrzeuge der Kunde vom Händler mit nahezu selbstmörderischen Rabatten und Garantieleistungen umgarnt werden will, läßt sich der Old- und Youngtimerfan widerstandslos melken (s. unter anderem <a href="http://www.fuenfkommasechs.de/Fortschritt.htm#Tab25042007" target="_self">HIER</a>).</p>
<p>Und dann ist es natürlich die beste Werbung für eine Marke, wenn möglichst viele Klassiker wie selbstverständlich Deutschlands Straßen bevölkern. Die Legende vom &#8220;für die Ewigkeit&#8221; gebauten &#8220;Ganzmetallmercedes&#8221; soll auch auf die Gegenwart abstrahlen, und läßt sich natürlich am allerbesten mit Neuteilen aus dem eigenen Hause realisieren. Daran ist nichts Verwerfliches, ganz im Gegenteil! Ein Mercedes war nie billig - ein Sternenveteran ist es erst recht nicht. Für gutes Geld ermöglicht der Classic-Service auch dem Laien, sich auf das spannende Hobby &#8220;Altmercedes&#8221; einzulassen, ohne dabei ein allzu hohes Risiko hinsichtlich des technischen Unterhalts seines Altfahrzeugs einzugehen.</p>
<p>Und uns Youngtimerbesitzer freut es ganz besonders, daß Anfang 2009 sogar eine neue Sonderabteilung <a href="http://young-classics.mercedes-benz-classic.com/?lang=de" target="_blank">&#8220;Young Classics&#8221;</a> eigens dafür gegründet wurde, sich innerhalb des Konzerns auf die jüngeren Klassiker und deren Interessenten zu spezialisieren. Dazu gehören die Langläufer der Baureihen 107 (SL-Roadster) und 126 (S-Klasse), aber auch 124 (E-Klasse) und der Urvater der C-Klasse, der &#8220;190er Babybenz&#8221; der Baureihe 201.</p>
<p>Die &#8220;Young Classics&#8221; liefern nicht nur die Hardware in Form von Teilen oder Komplettfahrzeugen, sondern ab sofort auch die spezielle Software: nämlich das sonst eigentlich nur den Mercedes-Benz-Werkstätten und einigen wenigen Clubs vorbehaltene Werkstatt-Informations-System &#8220;WIS&#8221; und der elektronische Teilekatalog &#8220;EPC&#8221; stehen neben weiteren Materialien ab sofort auf DVD zur Verfügung - für jedermann!</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/08/w126_DVD.jpg" alt="" width="545" height="559" /></p>
<p>Wie Marc &#8220;Dreikommanull&#8221; Christiansen in Erfahrung bringen konnte, wird im Hause Daimler derzeit alles daran gesetzt, auch die DVD zur Baureihe W126 noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen. Also alle Freundinnen, Lebensabschnittspartnerinnen oder Ehefrauen eines jeden Alt-S-Klasse-Fahrers aufgepaßt: warum dem Kerl nichtmal wieder eine DVD zu Weihnachten schenken? Über dieses ganz spezielle, aber durchaus auch etwas kostspielige Exemplar wird er sich garantiert besonders freuen!</p>
<p>Aus dem Pressetext:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Zusätzlich zu den Wartungs- und Reparaturanleitungen enthält die Neuauflage der „Informationen für Klassiker“ nun den kompletten Ersatzteilkatalog für das Fahrzeug mit einer verlinkten Funktionsweise: Die originalen Wartungs- und Reparaturanleitungen des Herstellers erklären Schritt für Schritt die richtige Vorgehensweise; die Instruktionen lassen sich auch ausdrucken. Gleichzeitig werden automatisch alle notwendigen Ersatzteile angezeigt. Über einen Warenkorb stellt der Anwender die Teile in einer Einkaufsliste zusammen, um sie bei einem Mercedes-Benz Servicebetrieb zu kaufen. So hat er die Gewissheit, die richtigen Original-Teile mit Gewährleistung des Herstellers zu erhalten. <br />
Als weiteres Novum bieten die „Informationen für Klassiker“ nun auch elektrische Schaltpläne für das Fahrzeug. Damit wird die Arbeit an elektrischen Baugruppen einfacher und sicherer. Zusätzlich enthält jede DVD die komplette Betriebsanleitung des Autos – insgesamt also ein umfangreiches Paket mit den wichtigsten Fachunterlagen einer Baureihe.<br />
Jede DVD ist auf Deutsch und auf Englisch erhältlich und kann beim Mercedes-Benz Händler oder im Internet unter </em><a title="blocked::http://www.mercedes-benz-classic-collection.com/" href="http://www.mercedes-benz-classic-collection.com/"><em>http://www.mercedes-benz-classic-collection.com</em></a><em> zu einem Preis von 129,00 Euro (inkl. MwSt., unverbindliche Preisempfehlung) erworben werden.</em> </p>
<p>Doch damit nicht genug! Wie Marc Christiansen aus bestens informierten Kreisen (zu denen er selbst längst auch zählt) weiter erfahren konnte, wird es rechtzeitig zum Fest ein großes <strong>1:18-Modell des W126</strong> geben, und zwar nicht irgendeines Fahrzeugs, sondern das originalgetreue Modell eines <strong>nautikblauen 560SEL!</strong></p>
<p>Fuenfkommasechs.de wünscht schon jetzt frohe Weihnachten!</p>
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		</item>
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		<title>Die Genossin Minister und das Sternenschiff</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Daß ihr der Dienstwagen entwendet wurde (und inzwischen ja wieder aufgetaucht ist), daran trägt die Bundesministerin Schmidt nur mittelbar Schuld. In erster Linie liegt es natürlich in der Verantwortung des Chauffeurs, den Zugangsschlüssel eines &#8220;S-Guard&#8221; nicht achtlos im Hotelzimmer liegen zu lassen. Ganz nebenbei: die Limousine kostet entgegen oberflächlicher Recherchen von Spiegel Online auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß ihr der Dienstwagen entwendet wurde (und inzwischen ja wieder aufgetaucht ist), daran trägt die Bundesministerin Schmidt nur mittelbar Schuld. In erster Linie liegt es natürlich in der Verantwortung des Chauffeurs, den Zugangsschlüssel eines &#8220;S-Guard&#8221; nicht achtlos im Hotelzimmer liegen zu lassen. Ganz nebenbei: die Limousine kostet entgegen oberflächlicher Recherchen von Spiegel Online auch nicht bloß &#8220;100.000 Euro&#8221;, sondern allein der Gebrauchtwagenwert dürfte sich dank des kleinen Ausstattungs-Extras &#8220;Werkspanzerung der Widerstandsklasse B6/B7&#8243; eher auf das Doppelte summieren - aber das nur nebenbei.</p>
<p>Die eigentliche Pointe im großen Sommertheaterstück um die Genossin Minister, die sich unbedingt eine knapp drei Tonnen schwere gepanzerte Luxuslimousine in den Urlaub hinterherschicken lassen mußte, findet sich im Kontext zur bisherigen Vita der Sechzigjährigen:<span id="more-656"></span></p>
<p>Aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulla_Schmidt" target="_blank">Wikipedia:</a> <em><span style="color: #000000;">&#8220;Da sie sich als Angehörige der Studentenorganisation des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) weigerte, eine Verpflichtungserklärung auf das <span class="mw-redirect">Grundgesetz</span> zu unterschreiben, fiel sie unter den Radikalenerlass und wurde nicht in den Schuldienst übernommen. Sie arbeitete dann als Assistentin der Geschäftsführung im Aachener Kaufhaus Woolworth.&#8221;</span></em></p>
<p><span style="color: #000000;">Als ob in diesen zwei aufeinanderfolgenden Sätzen nicht alleine schon das ganze Pharisäertum und die Schizophrenie der Generation &#8216;68 offenbar würde, stößt das Augenmerk in diesen Tagen insbesondere auf jenes kleine biographische Detail, das sich bei Ulla Radermacher (später Schmidt) gleich zu Anfang ihres langen Marsches durch die Institutionen findet. Nämlich daß sich die frisch gebackene Pädagogin nicht im Stande sah, eine simple &#8220;Verpflichtungserklärung auf das Grundgesetz&#8221; zu leisten (welches</span><span style="color: #000000;"> ihr als Kommunistin damals offenbar so zuwider war, daß sie spontan lieber der Geschäftsführung eines urkapitalistischen, amerikanischen Kaufhauskette assistierte), um dann Jahrzehnte später kein Problem damit zu haben, gleich dreimal hintereinander den Eid auf die deutsche Verfassung zu leisten und so als eines von vielen  linken Regierungsmitgliedern mit &#8220;systemkritischen&#8221; Wurzeln unter anderem in den kostenfreien Genuß einer luxuriösen Sternensänfte zu kommen. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dieses Beispiel spricht sicher nicht für die Charakterstärke unserer ach-so-glorreichen Reformer der Sechziger Jahre, eindeutig aber für die Qualitäten der automobilen Sonderklasse, die früher oder später jeden Menschen restlos zu begeistern weiß. Sogar so sehr, daß man dann doch lieber mit dem System paktiert, gegen das man dereinst so vehement kämpfte. Frei nach dem <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/was_kapitalismus_mit_sex_zu_tun_hat/" target="_blank">Kabarettisten Vince Ebert</a>: <em>&#8220;Kapitalismus ist so ähnlich wie Sex. Selbst wenn er schlecht ist, ist er immer noch besser als überhaupt keinen zu haben&#8221;.</em> </span><span style="color: #000000;">Insofern ist Ulla Schmidt aufgrund ihrer freimütigen Wandlung von der Fünften Kolonne zur Fünften S-Klasse-Generation nur zu beglückwünschen!<br />
</span><span style="color: #000000;">Und bei allem Skandal um die Spanien-Odyssee des großen Mercedes (der ihr theoretisch durchaus auch im Urlaub zusteht) soll doch ein rührender Beweis von sozialistischer Herzenswärme in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben: auf ausdrückliche Erlaubnis der Genossin Minister durfte der Filius des Chauffeurs im großen S-Guard gleich mit in den Süden reisen!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Leser von fuenfkommasechs.de wissen, wie prägend solche Erfahrungen in der Kindheit und Jugend sein können. Gerade eine so lange Strecke im beeindruckendsten und feinsten, was Stuttgart in Sachen Mobilität zu bieten hat, dürften für unauslöschliche Erinnerungen bei jenem glücklichen Teenager sorgen - insbesondere nach einem so breiten wie unvergesslichen Medienecho. Wir können also davon ausgehen, daß durch Ulla Schmidts großzügigen Umgang mit Chauffeur und dessen Familienangehörigen mindestens ein neuer zukünftiger S-Klasse-Fahrer zum Fan der Marke und des Modells erzogen wurde. Wenn der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W221" target="_blank">W221</a> dereinst dem H-Kennzeichen entgegenschaut, wird dieser dann nicht mehr ganz so junge Mann längst einen davon als Liebhaberstück in seiner Garage horten und seinen eigenen Kindern phantastisches aus der goldenen Zeit der großen Regierungslimousinen zu erzählen wissen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Danke, Ulla!</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rot und blau&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 00:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es wächst zusammen, was auf den ersten Blick absolut nicht zusammen gehört.
Der eine ist 18 Jahre reifer, der andere 2 Sprintsekunden schneller. Der eine hat 86 Kubikzentimeter mehr Hubvolumen, der andere 45 Liter mehr Kofferraumvolumen. Der eine hat 80 Kilowatt weniger Leistung, der andere dafür 70 Kilogramm mehr Gewicht.
Aber am Ende sind es doch nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/upload/2009/07/fuenfkommafuenf.jpg" alt="" width="540" height="344" /></p>
<p>Es wächst zusammen, was auf den ersten Blick absolut nicht zusammen gehört.<span id="more-652"></span></p>
<p>Der eine ist 18 Jahre reifer, der andere 2 Sprintsekunden schneller. Der eine hat 86 Kubikzentimeter mehr Hubvolumen, der andere 45 Liter mehr Kofferraumvolumen. Der eine hat 80 Kilowatt weniger Leistung, der andere dafür 70 Kilogramm mehr Gewicht.</p>
<p>Aber am Ende sind es doch nur 120 Nanometer auf dem elektromagnetischen Wellenspektrum, nämlich ungefähr der Farbunterschied von &#8220;nautikblau-metallic&#8221; zu &#8220;designo red blaze crystal&#8221;, der diese beiden waschechten Sindelfinger voneinander trennt, während sie sonst fast nur Gemeinsamkeiten haben.</p>
<p>Das Beiboot des Sternenkreuzers wurde erst kürzlich in allerbeste Hände verkauft. Zum Spitzenmodell der S-Klasse von dereinst gesellt sich seit heute das Spitzenmodell der E-Klasse von neulich - ein Einzelstück noch dazu. Ersterer für&#8217;s Herz, letzterer für den Alltag - wegen des andauernden Klimawandels obendrein mit 4MATIC und Standheizung.</p>
<p>Wir begrüßen WDB2110901B151495 alias &#8220;Fünfkommafünf&#8221;! Und jetzt wird gefeiert&#8230; <img src='http://www.fuenfkommasechs.de/components/com_wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/07/fuenfkommafuenf-2.jpg" alt="" width="540" height="338" /></p>
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		<title>Dick, säuft, ist immer blau - und doch erst zwanzig!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 22:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuenfkommasechs</dc:creator>
		
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&#8220;Am Samstag wird der Daimler zwanzig - und am Montag gibt&#8217;s Kuchen!&#8221; Das waren sinngemäß meine Worte vor ein paar Tagen. In der Firma ist es guter Brauch, einen Kuchen zu spendieren wenn man Geburtstag hat. Naja, mein eigener Geburtstag liegt lange zurück, und irgendwie war ich damals nicht zum Kuchenbacken gekommen…
Jetzt aber gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/06/birthday/Geburtstagskuchen_002.jpg" alt="" width="560" height="576" /></p>
<p><em>&#8220;Am Samstag wird der Daimler zwanzig - und am Montag gibt&#8217;s Kuchen!&#8221; </em>Das waren sinngemäß meine Worte vor ein paar Tagen. <span id="more-619"></span>In der Firma ist es guter Brauch, einen Kuchen zu spendieren wenn man Geburtstag hat. Naja, mein eigener Geburtstag liegt lange zurück, und irgendwie war ich damals nicht zum Kuchenbacken gekommen…</p>
<p>Jetzt aber gab es einen ohnehin bedeutenderen Anlaß: die Beförderung meines geliebten Gebrauchtwagens in den offiziellen Status eines &#8220;Youngtimers&#8221; - und das auf dem Höhepunkt des staatlich induzierten Abwrackwahns. Der nautikblaue 560SEL ist ohnehin Familienmitglied, sein Erstzulassungsdatum am 27. Juni 1989 deshalb längst kein unbedeutender Tag mehr.</p>
<p>Kaum hatte ich die vollmundige Ankündigung ausgesprochen, setzte ich vorsorglich auch eine Mail an meine Freundin ab mit dem Memo &#8220;Am Sonntag backen wir Kuchen!&#8221;. Damit war die Sache amtlich - ein Entrinnen unmöglich, denn ich kenne kaum jemanden, der so pflichtbewußt und zuverlässig ist wie sie.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/06/birthday/Geburtstagskuchen_003.jpg" alt="" width="560" height="373" /></p>
<p>So kam es, daß wir am späten Sonntagnachmittag noch diese beiden Kunstwerke buken, die am heutigen Montag von den Arbeitskollegen zu Recht bestaunt und genußvoll verzehrt wurden. Daß auf Kuchen aus dem Schlörbschen Backofen ein Mercedesstern gepudert war, hätte selbst ohne besonderen Anlaß niemanden verwundert. Auch als ich einigen der Kollegen &#8220;gebeichtet&#8221; hatte, daß statt Sonnenblumenöl aus Rücksicht auf den Jubilar das gute <em>Castrol GTX 10W40</em> herhalten mußte, stieß dies nur auf Achselzucken und trübte keineswegs das Lob an uns Konditoren.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/06/birthday/Geburtstagskuchen_001.jpg" alt="" width="560" height="373" /></p>
<p>Ach, und das Geburtstagsgeschenk für den Nautikblauen selbst? Neben so ziemlich ALLEM, was unter &#8220;Scheckheft&#8221; an &#8220;Kleinigkeiten&#8221; schon gelistet ist: ein bald bevorstehender 240tkm-Wartungsdienst bei Mercedes-Messerschmidt und eine frische Hohlraumversiegelung auf den <a href="http://www.mbklassik.de/foren/read.php?ID=112747" target="_blank">&#8220;Fetttagen&#8221;</a> Ende Juli. Das sollte reichen!</p>
<p><img class="alignnone" src="http://benzlog.fuenfkommasechs.de/wp-content/uploads/2009/06/birthday/kuchen_firma.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Übrigens: Rudolf-August Oetker fuhr W126!</p>
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