Daß ihr der Dienstwagen entwendet wurde (und inzwischen ja wieder aufgetaucht ist), daran trägt die Bundesministerin Schmidt nur mittelbar Schuld. In erster Linie liegt es natürlich in der Verantwortung des Chauffeurs, den Zugangsschlüssel eines “S-Guard” nicht achtlos im Hotelzimmer liegen zu lassen. Ganz nebenbei: die Limousine kostet entgegen oberflächlicher Recherchen von Spiegel Online auch nicht bloß “100.000 Euro”, sondern allein der Gebrauchtwagenwert dürfte sich dank des kleinen Ausstattungs-Extras “Werkspanzerung der Widerstandsklasse B6/B7″ eher auf das Doppelte summieren - aber das nur nebenbei.
Die eigentliche Pointe im großen Sommertheaterstück um die Genossin Minister, die sich unbedingt eine knapp drei Tonnen schwere gepanzerte Luxuslimousine in den Urlaub hinterherschicken lassen mußte, findet sich im Kontext zur bisherigen Vita der Sechzigjährigen: (more…)


